
Abb.: H. Krone, Sächsische Schweiz, Amselfall, 1853, Salzpapier
auf Tafel 6
|
|
Das erste photographische Papier, veröffentlicht
von Talbot am 30. Januar 1839
vor der Royal Society in London.
Ein Stück Papier wird in einer Natriumchloridlösung (Kochsalz) gebadet,
getrocknet und danach mit Silbernitrat unter Bildung von Silberchlorid
lichtempfindlich gemacht. Das photographische Bild entsteht - meist
ohne irgendein Bindemittel - in der Oberfläche der Papierfasern.
Salzpapier wurde als Negativ- und Positivmaterial verwendet. Negative
wurden z.B. in Lösungen aus Gallussäure und Silbernitrat entwickelt.
Bei Salzpapierpositiven entsteht das Bild direkt durch die UV- und
Blaustrahlung des Sonnenlichtes (Auskopierpapier) im Kontakt mit
dem Negativ. Das Verfahren ist relativ einfach auszuführen und arbeitet
weich. Krone schlägt es u. a. auch für Lichtpausen
vor. Anwendungszeitraum von 1839 - 1865 und ca. 1890 - 1910.
- Kalotypie
- Chlorsilber-Papier
|